Gespeichert unter: Meinungen am 30. März 2009 um 18:05 Uhr
Was liegt für Sound-Leute näher, als das Audio Format?! Eben. Daher haben John und ich einfach unsere Gedanken, Überlegungen und Meinungen zur remix09 als Audio-Format zur Verfügung gestellt. Besonderes Ohrenmerk liegt in diesem Gespräch natürlich auf dem Thema Sound und Marke….Das Gespräch ist 45min lang, also eher etwas für die Badewanne, Autofahrt oder den Fitness-Walk.
John Groves ist Geschäftsführer von Groves Sound Communications. Er gilt als Vorreiter auf dem Gebiet der akustischen Markenführung und befasst sich seit den frühen 90ern mit der strategischen Entwicklung akustischer Markenidentitäten. Zu seinen Kunden zählen u. a. Bacardi, Gerolsteiner, DEA, Mentos, Visa, Audi, Wrigley´s. Vorstands-Mitglied im Composers-Club e.V., sowie Vize-Präsident der Federation of Film & Audiovisual Composers of Europe, ständiges Jurymitglied des Art Directors Club. Regelmäßige Vorträge u. a. bei der Typo, International Design Congress, Radio Days, Marketing Club, Hamburg und Design, der Miami Ad School und Texterschmiede.
Schön, dass Roland und sein Team diese Zusammenkunft von „klassischem Marketing“ und „Online-Marketing“ organisiert. Netzwerke sind eine der wichtigsten Grundlagen von uns Kommunikations-Schaffenden, und jede Erweiterung bringt nachhaltig Spaß und ist Gold wert. Unsere vermeintlich unterschiedlichen Disziplinen dürfen sich auf der remix näher kommen, austauschen, inspirieren und verwachsen. Denn schließlich ist ja bald alles eins.
Mich würde es außerdem freuen, wenn wir alle auf der remix HH 09 ein gemeinsames, regionales, soziales Projekt anschieben würden: dazu sind von euch Anregungen herzlich willkommen, welche Einrichtung oder neue soziale Thematik wir unterstützen wollen und wie. Brauchen zum Beispiel unsere Banker noch weitere Hilfen? Bin gespannt auf eure Ideen in den Kommentaren - bis bald. www.love-economy.de
Gespeichert unter: Meinungen am 25. März 2009 um 18:04 Uhr
Klassisches Marketing und Online-Marketing mögen personell (noch) zwei verschiedene Professionen mit eigenen Spezialisten, eigenen Überzeugungen und einem gewissen Lagerdenken sein. Für die Markenführung ist ein verstärkter Austausch jedoch längst überfällig. Und das hat nichts mit der Positionierung von Agenturen und Beratern zu tun, die ihre sagenhaft integrierte 360-Grad-Kompetenz unter Beweis stellen wollen.
Es ergibt sich aus dem Wesen der Marke: Aus Konsumentensicht findet Marke eben nicht in verschiedenen Disziplinen statt, sondern wird immer als ein Ganzes wahrgenommen. Der Konsument unterscheidet nicht zwischen online und offline, zwischen Print und TV, zwischen dem Text auf einer Verpackung und der Stimme an einer Hotline. Alles verschmilzt zu einem umfassenden Markenerlebnis. Jedes Detail, jede kommunikative Lebensäußerung kann das Urteil über eine Marke bestärken – oder irritieren. Dieser Realität müssen wir als Kommunikationsgestalter und Markenstrategen gerecht werden, gleichgültig ob Online oder Klassik.
Ich freue mich, wenn wir auf der Remix-Konferenz ein Stück in dieser Richtung vorankommen.